Nach Informationen, die der Patriotischen Plattform vorliegen, ist ein Student an der TU Chemnitz am Freitag, den 26. Juni, um die Mittagszeit auf dem Universitätsgelände von einem aus Libyen stammenden Kommilitonen brutal zusammengeschlagen worden. Das Opfer der Prügelattacke mußte in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo eine Schädelprellung, Hämatome am ganzen Körper und Würgemale am Hals dokumentiert wurden.

Aus dem Krankenhaus entlassen, erstattete das Opfer umgehend Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die Universitätsleitung reagierte verzögert mit Gesprächsangeboten und einem zynischen Schreiben, in dem sie versprach, für „ein offenes, gewaltfreies und inklusives Klima“ an der Universität zu sorgen. Der Schläger selbst wurde in keiner Weise sanktioniert.

Die Universitätsleitung sollte sich fragen, ob sie auch dann so zurückhaltend geblieben wäre, wenn ein deutscher Student einen aus Lybien stammenden Studenten zusammengeschlagen hätte. Wir meinen: Gewalt an der Universität muß in jedem Fall strengstens sanktioniert werden! Auf einen solchen Vorfall muß die sofortige Exmatrikulation und ein Hausverbot folgen.

Da sich die gewalttätigen Übergriffe wiederholten, hat mittlerweile auch die Freie Presse von dem Fall berichtet: http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Uni-Pruegelei-Wir-tolerieren-keine-Gewalt-artikel9254433.php .  Der Artikel verschweigt allerdings die Herkunft des Täters und läßt die Tat so aussehen, als habe das Opfer Mitschuld an der Gewalt. So ist von einer „Prügelei“ und von „Kontrahenten“ die Rede, wo es „Überfall“ und „Täter“ heißen müßte.

Die Patriotischen Plattform fordert die Leitung der TU Chemnitz auf, mit aller gebotenen Strenge gegen den studentischen Schläger vorzugehen. Wir wünschen dem Opfer, daß er den Vorfall gut verarbeiten kann und hoffen, daß das Strafverfahren die Schuld des Täters feststellen und ihm die wohlverdiente Strafe mit allen, eventuell auch aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen beimessen wird.